Spinalkanalstenose – Wirbelsäulen-Erkrankung im höheren Lebensalter: Dr. Harald Schall gibt praktische Tipps

Shownotes

In dieser Folge des PRIMO MEDICO Fachärzte-Talks spricht Dr. med. Harald Schall, Spezialist für Wirbelsäulenchirurgie des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie am Karl-Olga-Krankenhaus in Stuttgart, über die Spinalkanalstenose, die eine häufige Erkrankung der Wirbelsäule im höheren Lebensalter ist.

Dr. Harald Schall erklärt, wie eine Verengung des Wirbelkanals entsteht, welche typischen Beschwerden wie Rücken- und Beinschmerzen auftreten und warum sich die Symptome oft beim Vorbeugen bessern. Außerdem erfahren Sie, welche Rolle das Alter spielt, wie die Diagnose mithilfe moderner bildgebender Verfahren gestellt wird und welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten zunächst infrage kommen. Dr. Schall erläutert zudem, wann eine Operation sinnvoll ist, welche modernen und schonenden Verfahren heute zur Verfügung stehen, wie die Genesung verläuft und welche Risiken bei unbehandelter Spinalkanalstenose bestehen können. Abschließend gibt er praktische Tipps, wie sich die Gesundheit der Wirbelsäule langfristig erhalten lässt.

Interview mit Moderatorin Viola Gräfenstein

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00:00:01: Primo-Medikofahrerzte-Tok, der Spezialisten-Podcast Medizin für die Ohren.

00:00:19: Herr Dr.

00:00:28: Schall, was genau versteht man unter einem Bandscheibenzentrum und wodurch unterscheidet es sich von einer klassischen orthopädischen Praxis?

00:00:37: Wir haben uns zur Aufgabe gemacht dass wir den Patienten mit einem guten Bandschreibenvorfall oder mit Akuten vor allem ausstrahlenden, beschwerenen Arme oder in die Beine möglichst frühzeitig eine raschte Diagnose und Behandlung ermöglichen.

00:00:53: Der Weg in der klassischen Krankenhauseambulanz sage ich mal unter der orthopädischen Praxis wo die Patienten mutfeilmäßig hingehen ist in der Regel so dass man den Leuten sagt ja da könnten sie einen Vorfall haben gehen Sie zum Orthopäden oder der Facharzt sagt da brauchen wir eine Kanzentomographie gibt dem Patient eine Überweisung oder die Patientin natürlich sehr häufig das Problem, dass sie erst mal einen Termin suchen müssen in einer radiologischen Praxis.

00:01:19: Wenn Sie dann einen Termine haben und haben die Bilder, dann brauchen Sie aber erst wieder einen Terminen beim entsprechenden Facharzt.

00:01:24: Und da geht einfach unheimlich viel Zeit rum.

00:01:28: Wir wünschen uns, dass wir die betroffenen Patienten schneller zur Diagnose bekommen bzw.

00:01:34: auch schneller eine zielgerichtete Therapie einleiten können.

00:01:38: Das Ziel ist einfach diese Abläufe zu verp- kürzen, erstens von den Beschwerden.

00:01:42: Aber wir wollen auch die langen Ausfallzeiten

00:01:45: z.B.,

00:01:45: was Arbeitsunfähigkeit angeht vermeiden, dass die Leute schneller wieder beschwerde Arm oder fit werden und wir wollen möglichst eine Chronifizierung des Schmerzes vermeiden ,die durchaus eintreten kann wenn jemand über viele Wochen diese quälen der Schmerzentomatik hat.

00:02:01: Welche Erkrankungen in der Bandscheibe unter Wirbelsäule werden in ihrem Zentrum denn schwerpunktmäßig behandelt?

00:02:08: Also unser Bandscheiden-Zentrum ist ja letztlich Teil dieser Abteilung von Wirbelzollenschirurgie und Rückentherapien.

00:02:14: Wir bieten eigentlich operativ das gesamte Spektrum der wirbelzollen chirurgie mit Ausnahme der Jugendlichen Skoliosen an,

00:02:22: d.h.,

00:02:22: wir operieren unter Halsbrust und Lindenwirbelsäule teilweise auch am Kreuzbein.

00:02:28: Wir haben die verschiedensten Erkrankungsfelder.

00:02:32: Großteils sind natürlich verschleißbedingte Erkankungen, die degenative Beerkrankungen machen aber auch Fraktur, Versorgung natürlich.

00:02:40: Wir haben infektiöse Erkrankungen im wirbelsollen Bereich und teilweise auch tumoröse Prozesse.

00:02:46: Und wie kommt es zu einer Bandscheibenerkrankung?

00:02:50: Das ist oft ein sehr langer Weg!

00:02:53: Das Grundproblem ist eben dieser Bandscheid und Verschleißen entstehen, da gibt es sehr viele Mechanismen.

00:02:59: Es ist nicht unbedingt die körperliche Belastung, die dazu führt.

00:03:02: also die Patienten haben ja oft das Gefühl sie haben sich körperlich überlastet Sie haben zu viel gemacht.

00:03:06: andere führen an dass sie natürlich immer sehr viel sitzen müssen.

00:03:09: Die Wirbel soll ich nicht richtig bewegen.

00:03:11: Also insgesamt kann man sagen ist es ein multifaktoriales Geschehen, wo aber auch auf neudeutsch der Lifestyle sozusagen einen sehr großen Einfluss hat.

00:03:21: Die Ernährung die Bewegungen, die hohe Stressbelastung des Rauchen insgesamt ja oxidative Stress sind alles Faktoren, die eben zu einem verfrügen Verschleiß führen können und danach kriegen wir im Bereich der Bandscheibe in diesem festen Gewebsringer, der die Bandsscheibe umgibt, einrisse z.B.

00:03:42: in den Spinachkanalen austreten?

00:03:44: Und das führt dann zu diesen Beschwerden, weil wahrscheinlich auch die Nerven beeinträchtigt sind, oder?

00:03:49: Genau!

00:03:50: Entscheidend ist dann welche Strukturen werden unter Druck gesetzt und in der Regel kommt es zu einer Nervenkompression und wir haben ganz klassisch eine ausstrahlende Symptomatik an der Halswirbelsäule dann eben entsprechend in die Arme oder an der Ländenswirbersäule, in eins der Beine.

00:04:06: Das hängt von der Lokalisation des Bandscheibenvorfalles ab und auch von der Höhe.

00:04:10: Der klassische Rückenschmerz ist bei einem Bandschreibenvorfall wenn überhaupt nur ein Anfangssymptom.

00:04:16: also viele Patienten haben die Vorstellung ihr dauerhaft Rückenschmerzen käme vor einem Banscheibenvorfall.

00:04:21: das wird den Patienten oft auch so gesagt dass es aber in den meisten Fällen nicht so rückenschmärzt und verander chronisch Rückmischmerz hat sehr viele andere Ursachen, die wir nicht einfach an einem Bandschelgenvorfall zuordnen können.

00:04:32: Das Problem ist das wie in der Bildgebung vor allem mit der Kernspinktomographie auch bei ihm Beschwerdefreien Patientinnen und Patienten sehr häufig erhebliche Verschleißerscheinungen sehen, auch Bandscheibenvorfälle die aber nicht immer eine Symptomatik auslösen.

00:04:47: Und das ist eben das Entscheidende dass man den Patienten in der Gesamtschau sieht genau erfrägt was sind welche Beschwerden die seit wann vorliegen und das abgleich mit der entsprechenden Bliedgebung um dann festzulegen ja wohl da haben wir eine klare Ursache und dann eben die zielgerichtete Therapie anzuleiten.

00:05:05: Sie sprechen von passender Bildgebung, welche diagnostischen Verfahren setzen sie denn ein um die Ursache der Beschwerden präzise zu bestimmen in ihrem Bandscheibenzentrum?

00:05:16: Also ganz klassisch fangen wir einfach auch wenn das oft vergessen wird.

00:05:20: Mit der Analyseerhebung, wir brauchen die Vorgeschichte des Patienten.

00:05:23: Wir müssen fragen seit wann sind genau welche Beschwerden in welchem Zusammenhang aufgetreten?

00:05:28: Haben wir einen reinen Rückenschmerz, eine Beinschmerzsymptomatik oder entsprechend eine Armschmerz-Symptomatik?

00:05:35: Wenn ja, wohin strahlt die aus?

00:05:37: dann können wir eine gewisse Zuordnung der Nerven vornehmen und erst wenn Das gemacht haben, kommt der entscheidende Schritt zur Bildgehebung.

00:05:46: Der Old-Standart ist natürlich nach wie vor die Kanzspinktomographie.

00:05:50: hier können wir sehr schön Bandscheibenvorfälle erkennen wobei auch hier man sehr genau hinschauen muss.

00:05:57: teilweise sind es sehr kleine Bandsscheibenvorfehle auch sehr schmerzauslösend und können in der KanzSpinktombografie unter Umständ schwer zu erkennen sein.

00:06:07: Und welche konservativen Therapien stehen am Anfang der Behandlung und wann sind sie ausreichend?

00:06:12: Bzw.

00:06:13: Wann kommt es zu einer Operation, also wann ist die notwendig?

00:06:18: Also das primäre Ziel – und das gelingt auch bei den meisten Patienten – ist eigentlich immer die konservative Behandelung, die da wäre.

00:06:25: Primär geht's natürlich um eine Kontrolle des Schmerzes.

00:06:28: Der Patient kommt ja nicht weil er weiß, er hat einen Weinschämenvorwahl sondern dann kommt, weil er massiv schmerzgeplagt ist.

00:06:34: Und da müssen wir eben mit den verschiedenen Schmerzmitteln, mit dem Stufenschema auch mit bestimmter Anleitung für bestimmte Übungen müssen wir dem Patienten helfen aus dieser akuten Schmerzzymptomatik raus zu bekommen.

00:06:47: Wir müssen ihn wieder ausreichend mobilisieren.

00:06:51: Früher hat man den Patienten gesagt bleiben sie lange im Bett liegen rund sich aus.

00:06:56: das sind wie lange weg davon.

00:06:57: also wir wollen dass die Patienten auch wieder mobil sind.

00:07:01: Wir können, wenn wir eine entsprechende Bildgebung vorliegen haben und das Ganze passt auch durchaus eine Infiltrationstherapie anbieten, dass wir an die entsprechenden Stellen Betäubungssubstanzen oder auch Cortison kinspritzen um hier gezielt eine Entlastung.

00:07:17: zu verschaffen.

00:07:19: Eine Operation wird sich dann Thema, wenn wir entweder eine hochgradige Lähmung einer Muskelgruppe vorliegen haben – das heißt, eine Schwäche der Muskulatur am Bein oder am Arm?

00:07:29: Oder wenn Vorfälle so groß sind, dass sie zum Beispiel an der LWS eine Benassen- oder Mastarmstörung

00:07:35: bedingen?".

00:07:36: Und welche minimalinvasiven oder mikrochirurgischen Verfahren kommen in ihrem Zentrum zum Einsatz?

00:07:43: Also die klassische Bandscheid im Operation ist Mikrochirurgische Operation über einen Hautschnitt von etwa zwei Zentimetern, bei dem wir dann das entsprechende vorgefallene Bandscheibengewiebe unter dem Operationsmikroskop aus dem Spinalkanal entfernen und dann eben diesen Nerv oder die entsprechenden Nerven vom Druck zu entlasten.

00:08:06: Je nach Begleitenden Verschleißerscheinungen ist es manchmal noch notwendig, dass wir den Spinalkanal erweitern.

00:08:13: Vor allem bei älteren Menschen haben wir oft eine Kombination aus anophobisch stehenden Knöchern in Enge die noch keine Symptome gemacht hat wo aber dann letztlich der hinzugekommene Bandscheidenvorfall plötzlich nun Symptomen auslöst.

00:08:26: also Wir haben dann oft eine kombination aus einer Entlastung knöchtern des Rückenmarkskennals und einen Empfang des Bandscheridenvorfalls.

00:08:34: Können Sie noch kurz erklären, was ist dein Spinalkanal?

00:08:37: Also wie kann man sich das vorstellen.

00:08:39: Der Spinal-Kanal ist letztlich der primär knüchelnde Kanal innerhalb der Wirbelsäule in dem sämtliche Nerven von Kopf bis Fuß nach unten gehen.

00:08:49: Das Rückenmark selbst endet in der Höhe normalerweise auf Höhe TH-I-Liens als am Übergang der Brust bis zur Lenz-Würbelsäule.

00:08:57: weiter nach unten haben wir noch die Nervenfasern, die in diesem Rückenmarksack verlaufen und Zwischen zwei Wirbeln zweigen jeweils die Nervenwurzeln ab, die dann über die nerven Ausritzlöcher seitlich nach außen gehen.

00:09:10: Und je nach Logilisation des Bandscheibenvorfalles entsteht somit die entsprechende Schmerzungautomatik.

00:09:16: Kann so ein Bandschreibenvorfall denn auch gefährlich werden für den Patienten?

00:09:20: Ja von Gefahr bzw.

00:09:23: einer gesundheitlichen dauerhaften Bedrohung gehen wir dann aus, wenn wir den Patienten auch wirklich eine Operation empfehlen.

00:09:29: Das heißt, wenn der Druck auf einen Nervenzug groß wird, dass wir nicht nur Schmerzen oder eine Taubheitssyntomatik haben sondern das ist wirklich auch eine alltagsrelevante Kraftminderung vorliegen.

00:09:39: Dass die Patientinnen den Fuß nicht mehr anheben können beim Aufsetzen oder dass zum Beispiel die Muskulatur ein Bereich der oberstehenden Forderseite so schwach ist, dass der Patient sein Knie nicht mehr kontrollieren kann und hinstürzt.

00:09:51: Das ist dann eher eine bedrohliche Situation weil wir dann eine gestörte Mobilität aber auch ein Unfallrisiko haben.

00:09:57: Genauso, wenn wir eine Blasen-Mastraumstörung haben, wo durch einen sehr großen Vorfall zentral im Rückenmarktskanal die Nerven so beeinträchtigt werden, dass die Blasemastraumfunktion nicht mehr regelhaft ist.

00:10:09: An der Halswürbesäule sehen wir selten so große Vorwelle akut, die das Rückenmarkt bedrängen, wo wir die Gefahr einer Querschnittlehmung haben.

00:10:18: Das ist sicherlich ein Ja umsonst.

00:10:20: Wenn Sie operieren, gibt es da irgendwelche möglichen Nebenwirkungen oder auch Risiken?

00:10:26: Man muss bei Operationen immer unterscheiden zwischen allgemeinen Operationskomplikation.

00:10:30: Die haben wir bei jedem Eingriff, bei jeder Knie- oder auch Blinder-Operation.

00:10:34: dazu gehören zum Beispiel die Blutung, die Nachblutung ein Blüterguss oder eine Wundheilungsstörung, eine Trombose oder eine Emboliegefahr.

00:10:42: Speziell bei der Wirbelsäule haben wir natürlich auch ein eher theoretisches Risiko das es zu einer Nervenverletzung kommen kann zur Verletzung der Rückenmarkshaut mit Austritt von Rückenmarkswasser was dann operativ wieder verschlossen wird oder auch infektiöse Prozesse, das muss man sagen ist.

00:10:58: aber zum Glück sind alles Dinge die sehr selten vorkommen gemessen an der Anzahl der Eingriffe, die man durchführt.

00:11:04: Und wie sieht die postoperative Betreuung in Ihrem Bandscheidenzentrum aus?

00:11:09: Wir versuchen, dass wir die Patientin natürlich möglichst rasch wieder mobilisieren.

00:11:13: Wir sind sehr zurückgehalten bei der Einlage von Wundtrennagen weil sie auch lokal beschweren machen und das besperrte Level für die Patienten erhöhen Auch die Liegezeit erhöhen.

00:11:24: Die Patienten werden unter physiotherapeutische Anleitungen mobilisiert.

00:11:28: Wir ziehen sehr früh den Sozialdienst hinzu um zeitnah eine Reha-Maßnahme einzuleiten.

00:11:35: besprechen mit den Patienten auch langfristig, wie es weitergeht.

00:11:38: Weil man seine Schmerzmittel wieder reduzieren kann.

00:11:40: Bei Entlassung bekommen die Patienten entsprechend Unterlagen mit.

00:11:44: Wir dürfen auch die Patienten nach Entlassmanagement eine Woche krank schreiben und wir dürfen ihnen auch die Rezepte, was die Medikation angeht, mitgeben sodass sie ersten Tage draußen, was medikamentöse Versorgungen angeht dann sichergestellt

00:11:57: sind.".

00:11:57: Es ist ja so dass viele Menschen sich mit ihren Schmerzen wirklich herumplagen und viele Tabletten gegen Schmerze nehmen.

00:12:05: Was würden Sie da raten, was würden sie sagen und wie gehen Sie davor?

00:12:10: Gut man muss es immer im Einzelfall anschauen.

00:12:11: Was haben wir für welche Beschwerden, was für Vetikamente wurden genommen?

00:12:15: Wir versuchen schon einen interzisplanären Ansatz zu finden auch gemeinsam mit der Physiotherapie jetzt im stationären Bereich, letztlich wollen wir unbedingt eine Chronifizierung dieses Schmerzes vermeiden.

00:12:26: Das Problem bei einer sehr lang anhaltenden konservativen Therapien mit dauerhaften Beschwerden ist natürlich dass das zu einer sogenannten Schmerzgedächtnis führen kann und ernervt dann unter Umständen einfach dauerhaft diesen Schmerzen weiter befördert.

00:12:40: also wir wollen eigentlich vermeiden dass die Patienten langfristig beim Schmerztherapeuten landen.

00:12:45: Wir wollen viel früher einsteigen.

00:12:46: wir wollen früher den Patienten durch einen gezielte Diagnostik und Therapie aus diesem Akutschmerz herausholen, damit diese Wochen oder monatelangen Schmerzerläufe einfach abgekürzt werden.

00:12:57: Was würden Sie denn Patientinnen und Patienten raten, damit es erst gar nicht zu einem Bandscheibenvorfall kommt?

00:13:04: Haben sie da vielleicht noch irgendwelche Tipps?

00:13:07: Also ich denke, das Allerwichtigste ist glaube ich, dass wir unsere Bewegungsumfänge im Alltag wieder erhöhen.

00:13:13: Das Problem ist schon natürlich auch diese sehr vielsitzende Tätigkeit.

00:13:19: die Patienten sollten aber auch in der Art der Lebensführung viele Dinge beachten, die wir in letzter Zeit ein bisschen aus dem Fokus verloren haben.

00:13:28: Das Thema Ernährung ist sehr wichtig und das Thema Gewicht ist auch entscheidend.

00:13:32: Das Rauchen ist ein großes Problem für die Bandscheibe insgesamt.

00:13:36: Wir haben auch der Faktor Stress unter dem Stichwort oxidativer Stress.

00:13:40: Das heißt, wir haben natürlich biochemische Vorgänge an der Bandscheibe, die zu führen das diese vorzeitig altert unabhängig von deren natürlich auch verhandenen genetischen Komponenten.

00:13:51: Und

00:13:51: Sie ganz kurz oxidativa Stress beschreiben?

00:13:54: Ja letztlich muss unser Körper ja mit vielen Einflüssen umgehen und mit vielen internen, auch mit vielen externen Einflüsse.

00:14:01: Unser Körper ist eben in der Lage ein bestimmtes Maß ein Stress zu verarbeiten.

00:14:07: Wir haben letztlich ein endogenes System, das drauf... ausgelegt ist, diese Stress auch auf Formonebene unter Kontrolle zu halten.

00:14:14: Und da spielt es schon eine große Rolle inwiefern.

00:14:16: für zum Beispiel durch die Ernährung, durch eine reiche sehr zuckereiche Ernährungen kann man schon nachweisen dass wir durch das Übergewicht eben Verschiebungen in dieser Ebene herbeiführen und zahlreiche Folgeerkrankungen produzieren.

00:14:30: Es ist nicht nur der Diabetes mellitus also die Zuckererkrankung oder der hohe Blutdruck.

00:14:34: Es sind viele andere Dinge mit die sich abspielen.

00:14:37: Man kann bestimmte Labochemische Die Marker da auch nachweisen und man weiß, dass Dinge wie körperliche Bewegung Sport solche Dinge sehr positiv vereinflussen können.

00:14:48: Auch der Verzicht auf Rauch oder Alkohol sind alles Dinge, die man den Leuten ans Herz legen muss was vielen natürlich schwerfällt weil wir alle irgendwie in unseren Modus drinstecken wie wir etwas immer tun oder was wir schon immer gegessen haben.

00:15:03: aber wir versuchen den Leuten dann die Zusammenhänge aufzuzeigen was sie für sich sinnvoll noch tun können.

00:15:10: Und auch wenn man einen Bandschreibenvorfall gehabt hat, muss man ja auch... präventiv etwas tun, damit das nicht wieder vorkommt.

00:15:17: Gibt es da auch noch mal ein Tipp oder bestimmte Übungen?

00:15:20: Oder irgendwas was ihr raten würden?

00:15:21: Ganz

00:15:21: wichtig ist generell natürlich immer die Kräftigung der Muskulatur und nicht der Rückenmuskulatur.

00:15:27: wir brauchen die Rufmuskulator Wir brauchen die Bauchmuskulation.

00:15:29: Die Rücken muskulatur ist ja auch sehr vielschichtig im wahrsten Sinne des Wortes.

00:15:34: Wir haben diese großen Muskeln, die wir alle kennen, die werden an großen Geräten auch ansteuern und beüben können.

00:15:39: Wer aber auch?

00:15:40: die tiefliegende Rücken-Muskulature, die nicht willkürlich ist gibt es zahlreiche viele Übungen, die man auch zu Hause machen kann.

00:15:46: Die die Patienten in der Regel auch in der Reha lernen.

00:15:49: Das steht und fällt natürlich mit der Konsequenz, mit der die Patientinnen und Patienten das Zuhause dann auch weiterführen.

00:15:55: Zehn

00:15:55: Minuten am Tag könnten schon helfen

00:15:57: oder?

00:15:57: Ah, das wäre schon super!

00:15:58: Herr Dr.

00:15:59: Schall welcher Patient welche Patientin darf in ihr Bandscheibenzentrum kommen und wie läuft er erste Termin ab bei Ihnen?

00:16:06: Also kommen darfst du uns prinzipiell jeder, der ein akutes Problem hat.

00:16:11: Also er muss nicht den Umweg über den Hausarzt oder den Orthopäden gehen.

00:16:15: Er darf sich mit einer akuten Problematik jederzeit bei uns direkt vorstellen.

00:16:19: An Werktagen tagsüber wird er in unserem Zentrum über die zentrale Notaufnahme dann von einem entsprechenden Facharzt gesehen und eingeschätzt.

00:16:28: außerhalb der Arbeitszeiten oder am Wochenende ist ein diensthabender Kollege im Haus da der aber dann im Bedarfsfall mit dem wirbelsollen, chirurgischen Hintergrund Kontakt aufnimmt und dann wird entschieden anhand der Anamnesie und des Befundes ob bei diesen Patienten eine stationäre Aufnahme erforderlich wird oder wie schnell wir einen entsprechenden Bildgebende Diagnostik einleiten müssen.

00:16:49: Herr Dr.

00:16:49: Schall ich danke Ihnen sehr für dieses sehr interessante Gespräch.

00:16:52: vielen Dank!

00:16:53: Ich danke auch.

00:16:56: Das war der Fachärztetalk von Primo Medico die erste Wahl für medizinische Spezialisten.

00:17:02: Danke dass Sie zugehört haben.

00:17:04: Mehr Informationen rund um das Thema medizinische Spezialisten finden Sie auf primomedico.com.

00:17:10: Bis zum nächsten Mal wenn es wieder heißt Medizin für die Ohren.

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