Robotische Knieprothese – Dr. Josef Dürager: Wie moderne Knie-OP bei Arthrose Schmerzen lindert und Mobilität steigert
Shownotes
Kniebeschwerden gehören zu den häufigsten orthopädischen Problemen. Verschleißerkrankungen wie Arthrose können zu starken Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und deutlichen Belastungen im Alltag führen. Wenn konservative Therapien nicht mehr ausreichen, kann ein künstliches Kniegelenk die Lebensqualität deutlich verbessern.
Moderne Technologien eröffnen neue Möglichkeiten in der Gelenkchirurgie. Bei der robotisch assistierten Knieendoprothetik unterstützt ein spezielles Computersystem den Operateur bei der Planung und Durchführung der Operation. Ziel ist es, das Implantat möglichst präzise zu positionieren und optimal an die individuelle Anatomie der Patientin oder des Patienten anzupassen. Dadurch können Genauigkeit, Stabilität und Funktion des neuen Gelenks weiter verbessert werden.
Über die Unterschiede zur klassischen Knieprothese, die Vorteile der robotischen Unterstützung für Patientinnen und Patienten sowie den Ablauf einer robotisch assistierten Knieoperation spricht Dr. Josef Dürager von der ATOS Orthopädischen Klinik Braunfels. Er erläutert außerdem, welche Rolle eine präzise Planung spielt, wie die Rehabilitation nach dem Eingriff verläuft und welche Erfahrungen seine Klinik bereits mit dieser innovativen Technologie gemacht hat.
Wenn Sie mehr über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Kniebeschwerden erfahren möchten oder sich über einen möglichen Gelenkersatz informieren wollen, können Sie sich direkt an die ATOS Orthopädische Klinik Braunfels wenden. Dort berät Sie Dr. Josef Dürager individuell zu Diagnostik, Therapieoptionen und operativen Verfahren rund um das Kniegelenk.
Interview mit Moderatorin Viola Gräfenstein
Transkript anzeigen
00:00:01: Primo-Mediko Fachärzte Talk, der speziellisten Podcast.
00:00:06: Medizin für die Ohren!
00:00:08: Mit Viola Gräfenstein.
00:00:10: Heute sprechen wir über ein hochmodernes Verfahren in der Orthopädie – die robotisch assistierte Knieprothese.
00:00:17: Jährlich werden in Deutschland rund hundred-achtzigtausend künstliche Kniegelenke implantiert.
00:00:22: Tendenz steigend.
00:00:24: Die Hauptgründe sind meist eine fortgeschrittene Arthrose oder ein Gelenkverschleiß, beides für zu starken Schmerzen und deutlichen Einschränkungen im Alltag.
00:00:34: Wie Roboter-Technologie die Präzision und Individualisierung beim Kniegelenkersatz verbessert?
00:00:40: Und welche Vorteile sich daraus für Patientinnen und Patienten ergeben?
00:00:45: Darüber spreche ich heute mit Dr.
00:00:47: Josef Dürager, Chefarzt der ARTOS Orthopädische Klinik Braunfels.
00:00:52: Schön, dass Sie da sind, Herr Dr.
00:00:54: Dürracher!
00:00:55: Vielen Dank!
00:00:56: Herr
00:00:56: Dr.,
00:00:56: Ihre Klinik ist die erste Klinique, die einen Knirroboter in Hessen eingeführt hat.
00:01:02: Wie und warum ist es dazu gekommen?
00:01:04: Für uns war das im Grunde eine ganz bewusste Entscheidung... Und zwar, wir wollten im Bereich der Kniebrotätik die Präzision wirklich noch mal eine Stufe höher heben.
00:01:14: Man muss sich da so vorstellen das Kniegelenk an sich ist im Vergleich zum Beispiel zum Schultergelenk oder auch zum Hüftgelenk ein relativ komplexes Gelenk aus sowohl einem inneren Gelenkannteil, einem Aussage-Gelenkanteil sehr komplizierten Bannstrukturen, dem Innenband im Außenband den Kreuzbändern und dann möchte auch noch eine Kniescheibe sozusagen auch noch mitspielen die vorne am Knie ist.
00:01:38: Das ist im Grunde im Vergleich zur Hüfte oder auch zur Schulter relativ komplex.
00:01:43: zum Beispiel kann man einen Kugegelenk relativ einfach geometrisch ersetzen.
00:01:48: bei einem Kniegelenk ist das schwieriger.
00:01:50: es ist ein sehr komplexes Roll Gleitgelenk.
00:01:53: so zu sagen gibt es am Kniegelenk verschiedene Ausrichtungsphilosophien, wir nennen das Alignment.
00:02:00: Das Alignment ist die Ausrichtung der Beinachse, die meisten Menschen haben ja eine etwas gekrümmte Bein-Achse entweder ein O-Bein oder X-Beine und Wenn man beim klassischen Alignment, dem mechanischen Alignment die Beinachse ganz gerade macht führt das zwar zu schönen geraden Beinen aber häufig zu einem nicht natürlichen Gefühl bei den Patienten.
00:02:23: So haben sich über die Jahre diverse Alignmentphilosophien auch entwickelt wie zum Beispiel das kinematische Alignment wobei man versucht dass die natürliche Beinarchse des Patienten wiederherzustellen.
00:02:36: dies gelingt aber In der Regel nur mit wirklichen technischen Präzisionshilfsmitteln, sozusagen wie zum Beispiel einer Navigation oder auch entsprechend ihrer Knierobotik.
00:02:47: Und deswegen haben wir uns schlussendlich für den Roboter entschieden, da die Patienten welche an Restbeschwerden leiden noch weiter reduzieren
00:02:56: wollten.".
00:02:56: Ihre Klinik ist ein zertifiziertes Ausbildungszentrum für Robotical Surgical Assistance genannt Rosa?
00:03:04: Was bedeutet das genau?
00:03:06: Bevor man mit dem Rosa halt durchstarten kann, muss man natürlich erst mal Schulungen durchlaufen um an dieser Maschine sozusagen ausgebildet zu werden.
00:03:17: Wenn man dann die Trockenübungen und Anführungszeichen erledigt hat muss man auch entsprechend in Kliniken hospitieren.
00:03:24: das sind sozusagen Ausbildungszentren.
00:03:27: Für Rosa gibt es oder gab es aktuell nur eins und zwar im Berlin wo wir selber waren.
00:03:33: Es gibt mittlerweile etwa fünfundvierzig rosa Einheiten, die in Deutschland etabliert sind.
00:03:39: Zum Beispiel in den USA sind es über sechshundert mittlerweile und als wir vor zwei Jahren mit dem Rosa begonnen haben zu operieren hat sich bei uns relativ schnell eine hohe Routine eingestellt und ein sehr guter OP-Ablauf, sodass wir mittlerweile circa sechshundert Patienten mit Rosa operieren konnten.
00:03:58: Und dann kam schlussendlich die Herstellerfirma auf uns zu und hat uns einfach gefragt ob wir nicht auch entsprechend unsere Tipps und Tricks und entsprechend die Ausbildung weitergeben können.
00:04:09: und somit sind jetzt sozusagen die Ausbilder für neue Rosaanwender in Deutschland.
00:04:14: Herr Dr.
00:04:15: Dirager, was versteht man unter einer robotisch assistierten Knieprothese?
00:04:20: Wenn man den Patienten das erste Mal... diesen Roboter näher bringen möchte und auch das Verfahren erklären möchte, sind die meisten erstmal etwas scheu.
00:04:28: Weil denken es würde ein menschenähnliches Gebilde im Raum stehen welches dann eigenmächtige Entscheidungen trifft.
00:04:35: aber das ist halt eigentlich mit nicht so.
00:04:37: Das heißt der Roboter ist im Grunde ein technisches Präzisionswerkzeug mit dem der Chirurg den Plan, den er vorher plant hat dann wirklich auf den halben Millimeter sogar umsetzen kann.
00:04:51: Der Roboter besteht aus zwei grundlegenden Einheiten.
00:04:55: Der Basiseinheit, wo der Roboter Arm montiert ist und auf der gegenüberliegenden Seite des Bettes oder des OP-Tischers ist die Kameraeinheit und über diese Kameraeinhalt kann der Robot genau beobachten, wo das Bein im Raum sich befindet und entsprechend den Roboterarm wirklich vor dem Knie führen um den Schnitt Hochbeziese auch durchführen zu können.
00:05:18: Und worin unterscheidet sich dieses Verfahren von der klassischen Knieendoprothetik?
00:05:23: Bei der klassische Knie-Endoprothek benutzen wir im Grunde mechanischer Schablonen.
00:05:27: Das bedeutet, das Knie wird zwar ganz herkömmlich eröffnet wie sonst auch immer aber statt dem Roboter Hört man eben entsprechende Stäbe in den Knochen hinein, um über diese mechanischen Schablonen die Schnütte vorzunehmen.
00:05:42: Das bedeutet mit den klassischen Instrumenten verfolgt man in der Regel die mechanische Beinaxenausrichtung.
00:05:48: Mit dem Roboter haben wir aber entsprechend dieses Präzisionswerkzeug und diese kinematische Ausrichtungen durchzuführen.
00:05:55: Bei der kinematischen Ausrichtung Schauen wir uns das Bein und die Bandspannung, aber auch der Beinachse über den gesamten Bewegungsablauf von voller Streckungen bis zur vollen Beugung wirklich individuell an.
00:06:08: Das heißt, wir schauen uns erstmal in Entsteckung an wie weit kann das Beine überhaupt strecken?
00:06:12: Haben wir ein entschreckendes Streckdefizit und wie weit können es beugen?
00:06:16: Und dann entscheidet man wie viel Rest-O-Bein oder Rest-X-Beinen man belassen möchte um hier die optimale Balance zu finden zwischen einer Entsprechung einen vernünftigen guten Beinachse und einer wirklich vernünftigem guten Bannführung.
00:06:32: Das heißt die Bänder dürfen auf keinen Fall zu straff sein, weil dann bewegt sich das Kniegelenk nicht gut und auch nichts zu locker sein.
00:06:38: Die optimale Balance!
00:06:40: Der Roboter zeigt mir ein Grund, wo ist die Spannung zu hoch?
00:06:43: Wo ist der Spannungen zu niedrig.
00:06:45: Und dann kann ich auf Millimeter und auf das Grad genau eingreifen und korrigieren um einen dynamischen Spannungsverlauf der Bänder sowohl beim gestreckten Beinen als auch beim gebeugten Bein umzusetzen.
00:06:57: Das führt im Endeffekt dazu dass am Ende nach der ganzen Abschlussbehandlung sich das Bein in der Regel deutlich natürlicher für den Patienten anfühlt.
00:07:09: Für wen ist eine robotische Knieprothese besonders geeignet?
00:07:13: Im Grunde profitiert sicherlich jeder Patient von einer gut operierten, robotischen Knieprothese.
00:07:19: Aber es gibt sicherlich Gruppen und Patienten mit einem extrem hohen Anspruch für die dies sicherlich ein Game-Changer ist.
00:07:26: Die Prinzipien, die ich bisher genannt habe – mit der sowohl mechanischen als auch kinematischen Beinaxenausrichtung gelten ja grundsätzlich für jedes neue Kniegelenk.
00:07:40: Natürlich kann man noch hinzufügen, dass bei entsprechenden extrem starken X-Beinen oder O-Beine oder sehr kontrakten Verhältnissen die Robotertechnik einen deutlichen Mehrvorteil bietet weil man hier wirklich auch die Grenzen ausloten kann und in vielen Fällen hier auch noch eine herkömmliche Hypothese verwenden kann weil man die Bandspannung hier im optimalen Bereich gut einstellen kann.
00:08:10: Aber es gibt auch Fälle, zum Beispiel nach Umfällen oder wenn Platten- oder Schrauben im Bein implantiert waren wo z.B.
00:08:20: klassische Aussichtzumente, die man in den Knochen einführen muss überhaupt nicht angewendet werden können.
00:08:26: Ich kann mich zum Beispiel an einen Fall erinnern den wir relativ am Anfang unserer botischen Karriere operiert haben ein rüstiger Herr, der vor etwa dreißig Jahren eine Oberschenkelfraktur erlitten hat und zwar im unteren Drittel des Oberschändels.
00:08:41: Und also sehr nahe am Knie und die Enden des Bruchers sind aber nicht aufeinander, also Stoß auf Stoße verheilt sondern richtig nebeneinander.
00:08:50: Die Knochenröhre war auch für dich zugewachsen das heißt man konnte einerseits überhaupt keine mechanischen Instrumente in den Knoche einführen weil die Knochanröhren nicht mehr offen waren und andererseits hatte eine massive Fehlstellung habt der Patient, sodass wir hier den Roboter wirklich sehr unserer Zufriedenheit einsetzen konnten.
00:09:12: und man muss auch sagen dass wir ohne diese Technik dem Patienten sicherlich nicht zuversorgen konnten wie wir es gemacht haben.
00:09:18: Wie läuft denn eine robotisch assistierte Knieoperation in Ihrer Klinik konkret jetzt ab?
00:09:24: Wenn das Kniebelenk auf herkömmliche Weise Vom Chirurgen eröffnet worden ist, dann werden optische Sensoren am Bein angebracht, sowohl am Oberschenkel als auch am Unterschenkel und der Roboter kann über seine Kameraeinheit diese Sensoren erfassen.
00:09:38: Somit weiß der Robot, wo das Kniegelenk und das Bein sich genau befindet und über einen speziellen Taster wird dem Roboter gezeigt wie es genau ausschaut.
00:09:49: Spuckt uns der Roboter ein dreidimensionales Bild von diesem Kniegelenk aus und auch einen Planungsvorschlag, der dann nach Erfahrung des Operateurs und auch der individuellen Alleinmeldphilosophie so abgeändert wird, dass die Brothese einen optimalen Sitz findet.
00:10:04: Das heißt das die Bänder nicht zu straff aber auch nichts zu locker sind.
00:10:08: sollte dann Nach dem Einsetzen der Probe-Prothese, man sehen es ist immer noch etwas zu straff oder zu locker.
00:10:14: Dann kann man sozusagen entsprechend etwas korrigieren um am Ende wirklich ein ausbalanciertes, ausgewogenes Ergebnis zu
00:10:22: erhalten.".
00:10:23: Welche Rolle spielt die präoperative Planung bei diesem Verfahren?
00:10:27: Was muss bedacht werden?
00:10:29: Grundsätzlich muss ja jede Brothese vernünftig vorher am Röntgen geplant werden.
00:10:34: Das heißt benutzen spezielle Röntenaufnahmen und anhand dieser Aufnahmen wird dann die Beinachse bestimmt, auch die verschiedenen Gelenkwinkel damit man im Kopf schon ein wirkliches Bild hat von diesem Knie bevor man in die Operation startet.
00:10:48: Wichtig ist dann dass man während der Operation nachdem der Roboter seine Messungen gemacht hat, diese nochmal mit der Planung abgleicht und das alles schlußig ist.
00:10:59: Und erst dann wird er mit den ersten Segeschnitten begonnen.
00:11:02: Würden Sie sagen die robotische Technik verbessert die Haltbarkeit einer Knieprothese?
00:11:08: Das ist sicherlich die große Hoffnung!
00:11:10: Die robotische Die Protese gibt es ja noch nicht so lange, aber nach allem was wir wissen und was die bisherigen Studien auch zeigen ist natürlich das Fakt dass eine optimal positionierte Protese mit optimaler Bandspannung in einem optimalen Sitz zu einem verminderten Verschleißender Protese führen wird.
00:11:28: Das heißt sie müssen sich das vorstellen wie einen schlecht zitzenden Auto reifen oder ein schlecht sitzendes Rad das nicht gut eingestellt ist.
00:11:38: wenn die Spur nicht stimmt dann wird sich Früher abnutzen als die andere und wir sind der Meinung, dass mit einer perfekt ausbalancierten Prothese auch wirklich Halbbarkeiten von über zwanzig Jahren möglich sein werden.
00:11:57: Wir versuchen den Patienten möglichst schon am Operationstag aufstehen zu lassen damit er sehr früh ein Gefühl kriegt für sein neues Knie.
00:12:05: Der Patient muss Vertrauen finden in seine Prothese und dabei hilft das Rapid Recovery.
00:12:12: Das Rapid Recovery ist grundsätzlich die Übersetzung für einen schnellen Rückkehr im Alltag,
00:12:18: d.h.,
00:12:19: die Patienten sind meistens ziemlich schnell wieder in der Lage, Treppen zu steigen oder auch nach der Reha Auto zu fahren.
00:12:27: Gibt es Risiken oder Grenzen dieser Technologie?
00:12:30: Natürlich nimmt die Robotik nicht die üblichen Operationsrisiken ab.
00:12:34: Das heißt, die übrigen Risiken wie Infektion, Nachblutungen oder auch zum Beispiel Thrombosen werden aber natürlich entsprechend der Vorkehrungsmaßnahmen getroffen wie bei jeder Operation um diese Risiken wirklich auf einen Minimum zu reduzieren.
00:12:51: Wir haben am Anfang unserer robotischen Karriere sicherlich etwas mehr Zeit gebraucht, um den ganzen Roboter zu kalibrieren aber durch die Routine dauert DOP aktuell nur etwa noch fünf Minuten länger als bei einer herkömmlichen Operation und da sage ich immer dass diese fünf Minuten im Verhältnis zur gesamten Lebenszeit einer Prothese wirklich gut investiert sind.
00:13:13: Risiken oder beziehungsweise Grenzen der Technologie gibt es logischerweise auch.
00:13:18: Wenn die Bänder schon so locker sind, in zu schlechtem Zustand sind dass sie zu wenig Halt geben kann auch der Roboter nicht mehr helfen.
00:13:27: dann muss in der Regel auf Spezialimplantate zurückgegriffen werden.
00:13:31: das kommt aber Gott sei Dank relativ selten
00:13:33: vor.".
00:13:34: Herr Dr.
00:13:34: Dürriger wie wichtig ist die Erfahrung des Operatörs beim Einsatz eines OP-Roboters?
00:13:39: Der Roboter ist unserer Ansicht nach ein absolutes Experten-Tool.
00:13:43: Das heißt, der Anfänger wird durch den Roboter nicht zum Experten und wir sind der Meinung dass man schon einige tausend Prothesen auch auf herkömmliche Weise operiert haben sollte bevor man sich an einen Roboter heranwagt weil man auch jederzeit logischerweise auch auf die herkömliche Methode umsteigen können muss.
00:14:01: das heißt man braucht das Gefühl des menschlichen Gewebe.
00:14:04: Im Grunde liefert der Roboter Daten die man dann aber interpretieren muss.
00:14:09: Und man muss auch diesen Wert, der einem angezeigt wird wirklich mit dem klinischen Bild abgleichen und übereinbringen und es dann entscheiden ob alles plausibel ist und erst dann mit das Kalpelle oder auch die Säge angesetzt.
00:14:23: Das heißt, die chirurgische Erfahrung ist im Grunde das Gehirn, ein extremer ruhiges Auge mit einer extrem ruhigen Hand, um diesen Plan dann wirklich auf dem Millimeter genau auszuführen.
00:14:35: Welche Entwicklungen erwarten Sie in Zukunft im Bereich der robotischen Indo-Prothetik?
00:14:41: Ich denke dass wir auch bei der Indo-Pathetik noch eine sehr starke Vernetzung erleben werden.
00:14:47: Auch künstliche Intelligenz wird sicherlich irgendwann eine Rolle spielen zum Beispiel das wie soll ich sagen, vielleicht bei tausend vergleichbaren Patienten mit genau dieser Anatomie dieses oder jenes Implantat mit dieser oder jener Ausrichtphilosophie zum optimalen Ergebnis führt.
00:15:05: Oder auch das Stichwort Augmented Reality wo man zB echtzeit Daten direkt in Spezialbrillen einblenden kann werden sicherlich irgendwann eine Rolle spielen.
00:15:15: der Rosa Roboter kann mittlerweile aber auch sogar Im Werk der Schulter Prothetik eingesetzt werden.
00:15:22: In den USA gibt es hier schon erfolgreiche Einführungen dieser Technik, im Grunde glauben stehen wir erst am Anfang in der personalisierten Chirurgie.
00:15:31: Welche Ergebnisse und Erfahrungen haben Sie bislang in Ihrer Klinik mit diesen Verfahren gemacht?
00:15:37: Wir sind im Gesamten mit der Einführung des Roboters und vor allem mit den Ergebnissen, die uns der Roboter liefert, extrem zufrieden.
00:15:44: Wir wissen ja aus Studien dass ca.
00:15:47: zehn bis fünfzehn Teils auf zwanzig Prozent der Patienten mit dem herkömmlichen, plantierten Kunstgelenk nicht wirklich zufriedensin, weil sie es irgendwie noch nicht natürlich anfühlt oder auch noch Schmerzen verhandelt sind.
00:16:00: Mit dem Roboter haben wir wenige Patienten, die dieses Phänomen berichten.
00:16:06: höchste Ziel, was man eigentlich in der Endepolitik anstrebt.
00:16:10: Das sogenannte vergessene Gelenk sehen wir mittlerweile viel häufiger in unserer Sprechstunde bei unseren postoperativen Kontrollen.
00:16:17: Herr Doktor Dürerga, wer kann sich an ihre Klinik wenden wenn Beschwerden im Knie bestehen oder eine Knieprothese in Erweckung gezogen wird?
00:16:25: Im Grunde genommen jeder.
00:16:26: Wir sind eine europäische Fachklinik im Raum Mittelhessen und wir haben uns über die Jahre wirklich auf den Einsatz von künstlichen Gelenken spezialisiert und wenn bei den Patienten und Patientinnen eine Prothese am Knie oder Hüfte- oder Schulter im Baum steht dann kann sich sowohl jeder gesetzlich versicherte als auch jeder privatversicherte gerne und zwar sowohl über telefonische Anfragen, also auch über Online Buchungen.
00:16:51: Herr Dr.
00:16:51: Dürriger ich danke Ihnen sehr für dieses Gespräch!
00:16:54: Ich danke Ihnen, sehr gerne!
00:16:56: Das war der Fachärzte Talk von Primomedico die erste Wahl für medizinische Spezialisten.
00:17:03: Danke dass Sie zugehört haben.
00:17:05: mehr Informationen rund um das Thema Medizinische spezialisten finden sie auf primomedico.com.
00:17:11: Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt Medizin für die Ohren.
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